Newsletter 1/2009 von Selectron
 
Sehr geehrter Kunde

Wir freuen uns, Ihnen die 1. Ausgabe des Newsletters 2009 von Selectron Systems zu präsentieren und wir hoffen, Ihnen mit den ausgesuchten Meldungen einige interessante Neuigkeiten aus unserem Hause vermitteln zu können.
Viel Spass und gute Unterhaltung beim Lesen!


Neue Lösungen


Gleitschutz System
Im den Newslettern 2/2008 und 4/2008 hatten wir über die Technik, sowie die TüV Zertifizierung des neuen Gleitschutzgerätes (CDT-731-TG) informiert. Die ersten damit ausgerüsteten Fahrzeuge befinden sich jetzt im Einsatz.
Das SIL3 (EN 61508) Gleitschutzmodul CDT 731-TG wird inzwischen bei der Südostbahn, bei Transport Public Fribourgeois, bei Regionalverkehr Bern-Solothurn, dem Retrofit der BLS Wagen und der Regionalbahn Helsinki eingesetzt. Dabei werden jeweils unterschiedliche Fahrzeug- und Achskonfigurationen verwendet. Mit dem sehr guten Kundenfeedback des CDT Moduls ist der Weg frei um das System zu erweitern und UIC zu homologieren.
Diese Herausforderung ist nur mit der Unterstützung von Bahnindustrie und Bahnbetreiber zu realisieren. Wir bedanken uns schon jetzt bei allen, die uns helfen, den eingeschlagenen Weg konsequent und motiviert weiterzuführen.

 

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Neues Release Symphony® 5.3 auf Selectron Homepage
Der Release 5.3 der Symphony® Programmierwerkzeuge von Selectron ist jetzt verfügbar und die Tools können von unserer Homepage heruntergeladen werden. Die wichtigsten Key-Funktionen sind:

 

  • Konfigurierbare Erkennung von „Back Jumps“ und „Unused Variables“.
  • Verbesserte Einbindung von „Visual Source Safe“ und „Subversion“ und besserer Support für ULibs in separaten Projekten.
  • Automatischer MOS Update während des Downloads eines Projektes (kein externer Abruf auf WDLD mehr nötig).
  • Automatisches Benennen von FBD Instanzen im FBD Editor.
  • Sortieren von Variablen im Header mit einem Mausklick auf Class, Identifier, Type, Initial oder Comment.

 

 

Neue Überwachungsrelais Serie EMR von Selectron
Die Überwachungsrelais der Serie EMR in Installationsbauform sind das Ergebnis einer konsequenten Weiterentwicklung der erfolgreichen Serie EMR steckbar. Die neuen Geräte in Installationsbauform überzeugen durch die neu entwickelte Gehäusefront mit einer optimalen Ausnutzung der durch die Baubreite von 17,5 mm oder 35 mm vorgegebenen Abmessungen an der Front.

Bis zu 5 Bedienelemente in Kombination mit LEDs
Die versenkten Drehknöpfe verhindern ein unbeabsichtigtes Verstellen und lösen die bisher eingesetzten Einstellelemente ab. In Kombination mit den ESD (Electro Static Discharge) geschützten LEDs, ergibt sich höchste Zuverlässigkeit und einfache Bedienung. Die seitlich versetzten Klemmen erlauben auch nach erfolgter Verdrahtung Zugriff auf die Klemmen der unteren Ebene. Der große Klemmraum und der Hintersteckschutz erleichtern die Verdrahtung erheblich. Alle Standard-Überwachungsrelais verfügen über einen Weitbereichseingang (Versorgungsspannung).

Als Überwachungsfunktionen stehen zur Verfügung:

 

  • 1 oder 3-Phasenspannungüberwachung
  • Phasenfolge und Asymmetrieüberwachung
  • Stromüberwachung
  • Temperaturüberwachung

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Beispiel anhand des Typs EMR IU11D
Dieses Relais dient zur wahlweisen Überwachung der Drehrichtung und zur Unterspannungs- und Fensterüberwachung (Window). Ebenso können Phasenausfälle erkannt werden.

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Zusätzlich kann eine Auslöseverzögerung (Delay) von 0,1s bis 10s eingestellt werden. Um Störungen zu melden oder direkte Schalthandlungen zu setzen, verfügt das Gerät über einen Umschaltkontakt als Ausgang. Das angezogene Relais signalisiert dabei ob Spannung und Phasenfolge in Ordnung sind. Im Fehlerfall fällt das Ausgangsrelais verzögert ab. Die zulässigen Schaltschwellen (Min und Max) können zwischen 70% und 120% von der Nennspannung beziehungsweise zwischen 80% und 130% von der Nennspannung eingestellt werden.
Durch eine unsymmetrische Phasenlast kommt es bei Neutralleiterbruch in der Netzleitung zu einer Verschiebung des Sternpunktes. Die Erkennung des Neutralleiterbruchs erfolgt über die eingestellte Schaltschwelle. Überschreitet eine der Phasenspannungen die eingestellte Abschaltschwelle (Min oder Max) beginnt die eingestellte Auslöseverzögerung abzulaufen und das Ausgangsrelais fällt ab.
Die Kombination von Spannungsüberwachung und Drehrichtungserkennung in einem Gerät bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten wie z.B. in mobilen Anlagen, zur Erkennung eines Neutralleiterbruches und der richtigen Beschaltung der einzelnen Phasen.

 


Erfolge unserer Kunden mit Selectron


Retrofit Projekt in Rumänien
Der EU Beitritt der neuen osteuropäischen Länder zeigt auch für Selectron erste Markterfolge. Unter anderem wurde in enger Zusammenarbeit mit der Firma SC TEHMIN-BRASOV SRL in Rumänien ein interessantes Retrofit Projekt realisiert.

Die Firma SC TEHMIN-BRASOV SRL, war am Retrofit Projekt von Schienenfahrzeugen der Typen S700 und S900 beteiligt. SC TEHMIN-BRASOV SRL zeichnete für den gesamten elektrischen Aufbau des Projektes wie z. B. Steuerungselektronik, Leittechnikelektronik, Verdrahtungsdiagramme, technische Spezifikation einschliesslich der Umsetzung und Installation des Schaltungskonzeptes und Integration sämtlicher für diese Fahrzeuge benötigten Systeme verantwortlich. Nach heutigem Stand werden bis zu 50 Schienenfahrzeuge beider Typen umgebaut.

Der Fahrzeugtyp S900 ist mit zwei Achsen ausgerüstet, Typ S700 hat zwei Drehgestelle.

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Die Modernisierung beinhaltete neben mechanischen Arbeiten den Ersatz der alten Dieselmotoren einschliesslich Getriebe, welches auch eine neue elektrische Installation erforderte.

Der Auftrag an Firma SC TEHMIN-BRASOV SRL bezog sich auf die Unterstützung für die Beschaffung eines Steuer- und Diagnosesystems. Das System wurde so aufgebaut, dass bis zu vier Schienenfahrzeuge desselben Typs von einem einzigen Zugsführer gefahren werden können.

Folgende Funktionalität sollte abgedeckt werden:

 

  • Drehzahlüberwachung der Dieselmotoren
  • Überwachung der Fahrzeugrichtungsschaltung
  • Überwachung von Licht und Sanden
  • Erfassung der Geschwindigkeitsinformationen
  • Erfassen, überwachen und anzeigen diverser Parameter für den Zugsführer wie z.B. Drehzahlen der
    Dieselmotoren, Drehzahlabfall am Getriebe, Batteriespannung und vieles mehr
  • Diagnose für den Dieselmotor und andere Fahrzeugsysteme;

Die Leit- und Steuerungselektronik (TCMS) basiert hauptsächlich auf Komponenten der MAS-T Linie von Selectron Systems AG. Die MMIs wurden von einem dritten Lieferanten geliefert.


Die Baugruppen der Leit- und Steuerungselektronik (TCMS) sind auf den Schaltschrank im Führerhaus sowie auf die Führerpulte in jeden Führerstand (MMIs) verteilt.
Das Netzwerk basiert auf dem Master Slave Prinzip mit einer Steuerungseinheit Typ CPU 727-T, digitalen Ein-/Ausgängen (Typ DIT 701-T, DOT 701-T) und analogen Eingängen (Typ AIT 701-T).
Eine weitere Steuerungseinheit (Typ CPU 723-T) realisiert das zur Ansteuerung und Überwachung der Dieselmotoren das für diese Anwendung standardisierte J1939 Protokoll. Jeweils 1 HMI je Führerstand dient als Interface zum Fahrzeugführer.

Momentan werden zwei Fahrzeuge über den CAN-Powerline Zugbuskoppler gekoppelt.

Die HMIs realisieren die Systemdiagnose über den gesamten Zugverband.

Der Tachometer ist über RS485/RS232 zum Sammeln und diagnostizieren der Geschwindigkeitsinformationen eingesetzt.

Derzeit sind 2 S700 und 14 S900 Schienenfahrzeuge umgebaut und im Testeinsatz an die SNTFC CFR Calatori SA (Rumänische Staatsbahnen) ausgeliefert.

Das Software Tool CAP 1131 aus der Familie Symphony® zur Programmierung der CPUs ist erprobt und für die Programmierung der ganzen Applikation sehr einfach zu handhaben.

Der Zugbus basiert auf dem CANopen Protokoll.

Es wurden nicht nur die Selectron spezifischen Funktionseinheiten implementiert, auch die Fremdgeräte wie HMIs konnten durch einen speziellen Funktionsblock einfach in das CANopen Netzwerk integriert werden. Zur Integration der Dieselmotoren über das J1939 Netzwerkprotokoll stand ein Funktionsblock zur Verfügung. Damit gestaltete sich die Programmierung und Inbetriebnahme schnell und effizient.

Die Zugbuskommunikation mit CAN-Powerline ist eine sehr gute Alternative zum WTB.

Die bisherigen Betriebserfahrungen verlaufen nach Aussagen des Betreibers durchgehend positiv.


Mitarbeiter


Das Team Application Engineering – Ihre Ansprechpartner für die Realisierung Ihrer Projekte

 

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Tiberio Ferrari, Stefan Stähli, Tomislav Radjenovic, Omar Berri, Thomas Jakob, Alexandre Léchenne (Teamleiter) 


Der Entscheid, welche Dienstleistungen Sie vom Team Application Engineering in Anspruch nehmen, liegt bei Ihnen: Beratung, System Design, Erstellen von Pflichtenheften, Software Design, Systemintegration, Entwicklung der Software-Bibliotheken und/oder der Applikations-Software, Dokumentation oder ganze Projektleitungen bis zur Inbetriebnahme. Wir bieten Ihnen exakt auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Lösungen, von Steuerungs- und Leittechnikbaugruppen über (Teil-) Projektabwicklungen bis hin zum Engineering von durchgängigen Leittechnik-Komplettlösungen.

Die Spezialisten verfügen alle über einen Hochschulabschluss (FH, ETH) in Elektrotechnik, Informatik und/oder Kommunikation und bedienen Sie in den Sprachen deutsch, französisch, englisch, italienisch und spanisch. Fachspezifisches Know-how, Produktkenntnisse und ein Mix von langjähriger praktischer Erfahrung und den neusten technologischen Trends (Ethernet, Wireless LAN, Bluetooth) zeichnen das Team aus. Dienstjüngster Mitarbeiter im Team ist Tomislav Radjenovic, welcher im Februar 2009 von der FH Bern zu uns gestossen ist und sich zur Zeit in der Einarbeitungsphase befindet.


Selectron Ski-Weekend


15 Selectron Mitarbeiter, teilweise mit Ihren Partnerinnen, haben am 14. und 15. Februar am Selectron-Winter-Weekend teilgenommen. Nach Ankunft am Samstag Morgen in Hasliberg wurde das Gepäck geschultert, mit der Gondelbahn zur Bergstation „Käserstatt“ gefahren, um dann per Ski in die Hütte des Skiclub Hasliberg auf der Balisalp zu fahren.
Leider wollte am Samstag das Wetter nicht so recht mitspielen. Es hatte Nebel und es schneite, was aber niemanden davon abhielt, im frisch gefallenen, wunderschönen Pulverschnee das Freeriden zu geniessen.
Am Nachmittag gab es auf dem Weg zur Skihütte einen tollen Après-Ski in der Schneebar auf der Bergstation „Käserstatt“ und am Abend wurde in der Skihütte gemeinsam ein Fondue zubereitet. Das mitgebrachte Bier sorgte in Verlauf des Abends für eine zunehmend gute Laune unter den Schneesportlern.
Am Sonntag ging es nach einem Frühstück mit Hasliberger Hobelkäse schnell wieder ab auf die Pisten. Diesmal bei strahlendem Sonnenschein, tiefblauem Himmel und absolut traumhaften Verhältnissen (fast wie Heliskiing in Kanada!). Am Nachmittag traf man sich dann zum Ausruhen und Sonne tanken auf der Terrasse vor der Skihütte, bevor es gegen Abend wieder in Richtung nach Hause ging.
Trotz trübem Wetter am Samstag war es ein tolles Ski-Weekend mit ausgelassener Stimmung und besten Schneeverhältnissen.

 

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Selectron Blog


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Mit freundlichen Grüssen
Selectron Systems AG
Bernstrasse 70
3250 Lyss
Switzerland
   
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